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Glossar

Belegzitierung

Die Belegzitierung ist die Praxis, jeder Aussage, die ein KI-System trifft, überprüfbare Quellverweise beizufügen. Jede zitierte Passage verweist zurück auf das Dokument, den Datensatz oder das Wissens-Asset, aus dem sie stammt, sodass eine Person bestätigen kann, dass die Antwort geerdet ist, bevor sie ihr vertraut oder danach handelt.

Synonyme: citation, source attribution, evidence linking, answer provenance

Die Belegzitierung ist das, was eine generierte Antwort inspizierbar macht statt zu einer Blackbox. Statt eine Schlussfolgerung allein zu präsentieren, zeigt das System die spezifischen Passagen, die sie stützen, jede rückverfolgbar zu einem verwalteten Wissens-Asset. Das dient zwei Zielgruppen: Eine Person, die eine folgenreiche Antwort prüft, kann sie in Sekunden verifizieren, und ein Prüfprotokoll kann später genau rekonstruieren, welcher Beleg eine Aktion rechtfertigte. Zuverlässige Zitierung hängt von stabilen Quellbezeichnern und Aktualitätsmetadaten ab, damit ein Verweis stets zu der Version auflöst, die tatsächlich verwendet wurde.

Häufig gestellte Fragen

Was sollte eine Zitierung enthalten?
Mindestens den Quellbezeichner und die genau verwendete Passage, idealerweise mit einem stabilen Link und einem Zeitstempel, damit Prüfer bestätigen können, dass der Beleg aktuell war, als die Antwort erzeugt wurde.
Warum sind Zitierungen für geregelte Automatisierung unverzichtbar?
Zitierungen machen eine Antwort prüfbar. Ohne sie ist eine automatisierte Antwort nicht nachvollziehbar, mit ihnen aber kann ein Prüfer die Erdung verifizieren und ein Prüfprotokoll belegen, welcher Beleg eine Entscheidung trug.